SCHWIMMEN



Am 1.März um 8Uhr war Treffpunkt am Gustav-Walle-Bad. Mit dem Orkan „Emma“ im Rücken ging es zu den Kreis- und Jahrgangsmeisterschaften des Kreises Würzburg im Maradies Freizeitzentrum in Marktheidenfeld.
Nach nun fast 2 Monaten Training konnten leider nur 6 Schwimmer zeigen, ob es sich gelohnt hat. Schwimmer Nr. 7, Karim Askarjar, fiel leider wegen Krankheit aus. Nach dem Einschwimmen begann der Wettkampf mit der Kategorie 100m Lagen. Leider gab es erst ab dem Jahrgang ’94 und jünger Jahrgangswertungen und somit sicherte sich Munir Askarjar (’93) in der Gruppe ’93 und älter mit 1:22,29 den 7.Platz. Weiter ging es nun mit den 100m Rücken. Daniel Nußer (’91) erschwamm sich in seiner Hauptschwimmart mit einer Zeit von 1:18,00 und somit einer Verbesserung seiner alten Bestmarke um fast 4s einen hervorragenden 5.Platz. Obwohl nicht seine „Lieblingsschwimmart“ hielt sich Munir recht gut. Er schwamm mit 1:32,86 ins Ziel, was zugleich Rang 7 bedeutete. Die 100m Delphin waren der nächste Programmpunkt. Daniel sicherte sich mit 1:28,12 den 6.Platz, Munir landete knapp dahinter auf Platz 7 mit 1:30,51. Sebastian Nußer (’93) schlug mit 1:42,82 an und landete auf Platz 8 in der Endwertung. Nun kamen die „Jüngeren“ an die Reihe. Den Anfang machten in 50m Freistil Jonas Nußer (’96) und Oliver Lehmann (’96). Beide boten sich ein hartes Rennen. Schlussendlich schlug Oliver in 0:42,20 an, was für den 3.Platz und eine Medaille reichte. Oliver unterbot Jonas um nur 6/1000, der in einer Zeit von 0:42,26 auf Platz 4 landete.
Maximilian Eyßelein (’97), der jüngste Teilnehmer unserer Gruppe, überraschte mit einer fabelhaften Zeit von 0:41,00 und fand somit den Weg auf’s Treppchen und holte sich die verdiente Bronzemedaille ab.
Nun schwammen die Jüngsten 50m Brust. Hier hatte Oliver wenig Glück und wurde wegen eines Fehlers beim Beinschlag disqualifiziert. Das entmutigte Maximilian überhaupt nicht und er meisterte die Strecke, obwohl es nicht seine Hauptschwimmart ist, in 0:59,91, was wieder für einen 3.Platz und eine Medaille reichte. Nach einer kurzen Mittagspause, in der sich die Eltern, Schwimmer und Trainer stärkten, begann der Endspurt. Munir und Daniel starteten im selben Lauf auf 100mBrust. Wie schon erwartet legte Munir in seiner Hauptschwimmart ein ausgezeichnetes Ergebnis hin und schlug nach 1:32,68 an. Mit dieser Zeit sicherte er sich undankbaren 4.Platz. Daniel kämpfte sich durch und erreichte schlussendlich 1:35,51 einen 6.Platz. Das Ende nahte und somit das Finale in der Lieblingsdisziplin der Schwimmer, 100m Freistil. Den Anfang machte Maximilian und schlug mit 1:37,27 an. Sebastian hielt seine Form und erreichte das Ziel in 1:22,38. Daniel Nußer war richtig in Fahrt und beendete den Wettkampf mit fabelhaften 1:10,06 auf die Strecke. Munir wollte den Abschluss noch einmal extra krönen und erzielte eine neue Bestzeit von 1:14,77. Alles in allem bewiesen die 6 Schwimmer des TSV Grombühl, dass man auch mit 18 Starts vorne mitschwimmen kann!!
Ich möchte mich nochmals bei den Eltern Askarjar, Eyßelein und Nußer und dem Freiwilligen Helfer Joschi für die Hilfe und Unterstützung bedanken!
Marijana Tasic
Abteilungsleiter:
kommisarisch
und Übungsleiterin
Marijana Tasic
e-mail: tasic.schwimmen@yahoo.de
Übungsleiter:
Andreas Wolschendorf
Trainingszeiten ab September 2007:
im Lindleinsmühle-Bad bei der Gustav-Walle-Schule
MONTAGS:
Mo 17-18 Uhr Wettkampftraining I (2 Bahnen)
Mo 18-19 Uhr Wettkampftraining II (1 Bahn)
Mo 17-18 Uhr Anfänger (2 Bahnen)
Mo 18-19 Uhr Anfänger + Nichtschwimmer (1 Bahn)
Mo 18-19 Uhr Freies Schwimmen
MITTWOCHS:
Mi 18-19 Uhr Wettkampftraining I (2 Bahnen)
Mi 19-20 Uhr Wettkampftraining II (1 Bahn)
Mi 18-19 Uhr Anfänger (2 Bahnen)
Mi 19-20 Uhr Freies Schwimmen
Morgens ging es bei Regen ab nach Marktheidenfeld. Auf der 50 m Bahn des Freibades Maradies waren 1738 Einzelstarts von 29 Vereinen angemeldet. Der TSV Grombühl nahm mit 6 Aktiven und 24 Einzelstarts an diesem Wettkampf teil. Mit dem ersten Wettkampf kam auch die Sonne. Maximilian Eyßelein (’97) startete mit 50m Brust in 1:04,13. Dann kam er in Schwung und schwamm mit 0:44,44 seine neue Bestzeit auf 50m Freistil. Bei den 100m Freistil gab Maximilian noch mal Gas und verbesserte seine alte Bestzeit um fast 10s auf 1:44,29. Jonas Nußer (’96) konnte das schöne Wetter mit nur einem Start richtig genießen. Seine alte Bestzeit wurde um 10s unterboten und er schwamm die 50m Freistil in 0:45,32. Sein Bruder Sebastian Nußer (’93) hatte da schon mehr zu tun. Mit viel Konkurrenz musste gerechnet werden, denn „1993“ war einer der am stärksten vertretenen Jahrgänge. Bei seinem ersten Start auf 50m Schmetterling schwamm er seiner alten Bestzeit um über 13s davon und verbesserte sie auf 0:45,04. Das gleiche Tempo hielt er bei den 100m Freistil durch und schlug mit 1:21,84 an. Munir Askarjar (’93) startete mit 50m Brust in 0:45,59, kurz darauf 50m Schmetterling in 0:41,67. Seine Paradedisziplin 100m Brust schwamm er in 1:40,20. Bei jedem Start verbesserte Munir seine persönliche Bestzeit. Bei den 200m Lagen fand er leider nicht seinen Rhythmus und schlug erst nach 3:21,64 an. Die 50m und 100m Freistil schwamm er dann wieder in guter, alter Form und korrigierte seine alten Bestzeiten auf 0:34,82 und 1:18,23. Daniel Nußer (’91) startete als einziger Schwimmer über die Rückendisziplinen. Bei den 100m Rücken hatte er wegen der Sonne einige Probleme, schlug aber nach 1:26,91 in neuer Bestzeit an. Auf der Sprintstrecke der 50m Rücken zog er an und korrigierte seine alte Zeit auf 0:38,70. Bei den 50m Schmetterling verbesserte er sich um 5s auf 0:40,50. Die 200m Lagen beendete er mit neuer Bestzeit auf 3:09,54. Am Ende sprintete Daniel die 50m Freistil in 0:30,83 und die 100m Freistil in 1:12,43, was einer Verbesserung seiner persönlichen Bestzeit um fast 8s entspricht. Karim Askarjar (’91) startete den Tag mit 400m Freistil, die er mit 5:50,51 beendete und so seine alte Bestzeit um mehr als 30s (!) unterbot. Leider hatte er bei den 50m Schmetterling Pech. Eine locker sitzende Badehose führte zur Disqualifikation. Aber Karim gab daraufhin noch mehr Gas. Die 200m Lagen schwamm er unter der 3min.-Grenze in fabelhaften 2:55,51. Die 100m Schmetterling schwamm er in 1:25,68. Auf seiner Paradedisziplin Freistil überzeugte er. Karim schwamm die 50m in 0:29,5 und die 100m in 1:07,65.
Mit vielen neuen Bestzeiten war dieser erste Wettkampf mit der neuen Trainerin Marijana Tasic ein voller Erfolg. Mit einem 3. Platz, einem 5., zwei 6. Plätzen, drei 7. und einem 8. Platz und einer Gesamtplatzierung des TSV Grombühls auf Platz 24 von 29 Vereinen trotz so kleiner Teilnehmerzahl spricht für die erfolgreiche Leistung der Schwimmer.
Mit strengen Pflichtzeiten konnten nur einige Schwimmer an diesem Heimspiel im Wolfgang-Adami-Bad teilnehmen. 19 Vereine mit 316 Aktiven und 1683 Einzelstarts waren gemeldet. Der TSV Grombühl war mit 5 Aktiven und somit nur 17 Einzelstarts dabei. Aus persönlichen Gründen auch noch ohne Trainerin, aber die Eltern gaben den Teilnehmern Rückendeckung. Der Jüngste im Feld, Maximilian Eyßelein (’97) hatte leider gleich Pech und wurde auf der 50m Bruststrecke von den strengen Kampfrichter disqualifiziert. Das spornte seinen Kampfgeist an. Die 50m Freistil schwamm er in 0:41,57 und verbesserte so seine Bestzeit aufs Neue. Auch die 100m Freistil stellten ihn vor kein Problem und er „unterschwamm“ mit 1:39,02 seine alte Zeit um 5s. Sebastian Nußer (’93) startete auf die 50m Freistil und verpasste die Pflichtzeit leider um 32 Hundertstel, schwamm jedoch eine fabelhafte persönliche Bestzeit. Munir Askarjar (’93) ging mit knapp gemeldeten Zeiten und somit mit viel Druck in den Wettkampf. Die 50m Schmetterling absolvierte er in 0:40,06, die 50m Brust in 0:44,38, beides neue Bestzeiten, aber knapp an den Pflichtzeiten vorbei. Die 100m Brust und 200m Brust schwamm er in 1:39,32 und 3:34,25. Letztere Zeit liegt zwar weit über Bestzeit, aber es reichte hier für einen 2. Platz! Auf den Freistilstrecken 50m und 100m korrigierte Munir seine Bestzeiten weiter nach unten, auf 0:33,63 und 1:17,48. Die 200m Lagen schwamm er in 3:09,70. Daniel Nußer (’91) startete diesmal nur dreimal. Das erste Mal verbesserte er seine persönliche Bestzeit in seiner Disziplin um fast 6s. Er schwamm die 100m Rücken in 1:20,81 und landete somit auf einem phänomenalen 7. Platz! Er schwamm weiter in seiner Bestform und landete mit seinen zweiten Start auf 50m Freistil auf Platz 11 in 0:30,62. Die 50m Rücken schwamm er als krönenden Abschluss in neuer Bestzeit in 0:36,98. Karim Askarjar (’91) startete nur am Sonntag. Leider fand er nicht sofort in seine gewohnte Bestform. Die 50m Freistil schwamm er zwar unter Pflichtzeit in 0:30,0 aber über Bestzeit (0:29,50). Auch bei den 200m Lagen erreichte er mit 2:56,66 nicht seine Bestzeit. Die 100m Freistilschwamm er souverän in 1:08,08. Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Wettkampf, denn im Medaillenspiegel findet man den TSV Grombühl auf Platz 15 wieder!